🌟Sternenkind🌟


Liebe Mama .... 
ich bin nun schon gerĂŒstet, fĂŒr diese neue Welt 
Und habe schon die Tage, zur Stunde Null gezÀhlt 
In Deinem warmen Schoss, fang leis an ich zu trÀumen, von nun an will ich nichts vom Leben mehr versÀumen  

Wie blau ist wohl der Himmel, wie schmeckt das Salz im Meer, ich darf Dich jetzt schon lieben 
Und geb Dich nie mehr her.... 
Bald zeigst Du mir die Sterne 🌟 🌟🌟🌟🌟🌟
Und auch den Mann im Mond, doch voller Sorge spĂŒr ich, Du weißt nicht ob sich’s lohnt 

Versteh schon Deine Ängste, doch bald sind wir zu zweit und stark genug gemeinsam, zu jedem Kampf bereit ... 
Will noch ein bisschen werden, um draußen zu bestehen, um schließlich irgendwann mal 
auch meinen Weg zu gehen ... 
Noch ist Dein Leib die Bleibe, der mir die WÀrme schenkt, und langsam aber sicher mich in mein Leben lenkt 
Ich freu mich auf mein Werden an Deiner Mutterbrust 
Bin dankbar fĂŒr Dein Dasein, spĂŒr pure Lebenslust 
Ich hoff ich bin willkommen und Du erwartest mich 
Ich darf Dir jetzt schon sagen, ich freu mich so  auf Dich .... â€ïžđŸ‘¶đŸŒ

An mein Kind 

Verzeih mein kleines Leben 
SpĂŒr Deinen Teil in mir 
Verzeih mein Winzig Werden
WÀr ewig gern mit Dir 

Wollt Dir die Jahre schenken 
Vertraut vereint geborn 
Verzweiflung frisst die Seele 
Bin ohne Dich verlorn

Noch sieben dunkle Monde 
In jeder schwarzen Nacht 
Noch sieben trĂŒbe Sonnen 
Kein Weg zu Deiner Pracht 

Ich hörte Deine Stimme 
Ein kleiner heller Schrei 
Im Gleichklang unser Atem 
Verzeih es ist vorbei.... 

Brigitte Hilscher 



Und wieder kommt ein FrĂŒhling 

Und wieder kommt ein Mai

Und zart drÀngt sich  die Sonne

ums Lebenseinerlei 

Das Karusell des Lebens 

hört nie auf sich zu drehn

Darum ist unser Leben auch

Immer wieder schön

Nach schweren Lebens-

StĂŒrmen darfst ganz getrost Du sehn 

Es ist im Weltenablauf ein Werden und Vergehn 

Brigitte Hilscher

🕊Gedichte ĂŒber Engel🕊

Ich wĂŒnsch  Dir einen Engel

Wenn es im Herzen brennt

Ich schick Dir einen Engel

Der Dich beim Namen nennt

Ich hol Dir Deinen Engel

Wenn alles dunkel wird

Und tief in Deiner Seele 

Das Leben sich verirrt

Ich rufe Deinen Engel

Wenn Tage finster sind

Ich bitte einen Engel

Trag dieses MenschenKind

Ich nehme Deinen Engel

Ganz zart nun an mein Herz 

Und leg ihn in Dein Bettchen 

Er nimmt Dir jeden Schmerz

Egal Was Dich nun quÀlt

auf Erden

Er hilft Dir jetzt beim Besserwerden

Lass ihn herein

Er wartet schon

Ganz leise hörst Du seinen Ton

Er summt ein Lied ganz leis und lieb

Es ist das Gottesfunkenlied.

Brigitte Hilscher

 

Nie wieder

 

Nie wieder Sehnsucht leben, nur tote Sehnsucht pur

Nie wieder Deine Augen, Erinnerung blieb nur

Nie wieder Deinen Atem, den Duft von Deiner Haut

Nie wieder leises FlĂŒstern, Du warst mir so vertraut

Nie wieder dieses Lachen, dass alle Ketten sprengt

Nie wieder Deine WÀrme, Du trÀgst Dein letztes Hemd

Nie wieder Leben leben, verlier nicht Deine Spur

Es musste so geschehen, warum bleibt GlĂŒck nicht pur

Nie wieder mit Dir FrĂŒhling, den Rausch der Jahreszeit

Als geht ein Teil von mir auch, mit Dir zur Ewigkeit

Nie wieder aus dem Dunkel, nur schwarze Rosen blĂŒhen

Kein PflĂ€nzchen wird zum Baum mehr, wie schön war SommergrĂŒn

Und dunkle Nebelschwaden, die sÀumen meinen Weg

Ich spĂŒr nicht ob ich atme, ich spĂŒr nicht ob ich leb

Vielleicht heilt Zeit die Wunden, vielleicht muss es so sein

Bin ohne Deine NÀhe, so hilflos und so klein

Was bleibt ist Deine Liebe, ich fĂŒhl sie tief in mir

Wir sind nie mehr zu trennen, ein Teil von Dir blieb hier 

Ganz tief in meinem Herzen, hast Du den schönsten Ort

Es gibt mir Seelenfrieden

denn Liebe geht nie fort 

❀ Brigitte Hilscher 

 

Herzen bleiben offen, wenn die Liebe spricht

Herzen spĂŒren immer, wenn man sie nicht bricht

Wenn das Licht zu gehn scheint,

und es Abend wird

und der Funken Hoffnung sich ins Nichts verliert

schlÀgt Dein Herz dann wieder,

voller Zuversicht

wenn die Nacht vorbei ist und die Seele spricht

Nichts bleibt allzeit dunkel, nichts bleibt ewiglich

Herz Du atmest Liebe, Herz Du tröstet mich

                 (Brigitte Hilscher)

 

Depression 

Da waren Tage einsam, da war das Leben leer

da war das Dasein Hölle und nur ein TrÀnenmeer

da flogen schwarze Raben, die Wolken finsternblei

da waren Tage lichtlos und nichts wie Einerlei

und da war nichts wie Hunger nach Licht und Bindabei

und da war nichts wie Panik und ich ein stummer Schrei

und da war es ganz leise, ein kleiner Hoffnungsblick 

ein winzig Hauch von Atmung, vor dem ich doch erschrick

Als hÀtt die Seele Fesseln aus Guss und schwerem Blei

und haftet an dem Dunkeln und sehnt kein GlĂŒck herbei........

Und meine Fesseln sind aus Ketten die mir zum

Schutz die Seele retten 

die doch ihr Leid erst dann vollendet 

wenn man ihr wieder WÀrme spendet 

So seltsam neu ist diese Welt 

die mir mein Sein in Frage stellt 

doch menr und menr mein Hirn zerdenkt 

SpĂŒr ich genau dass Gott mich lenkt 

Streck meine HÀnde aus nach Dir 

Warum bist Du nicht menr in mir 

Doch voller Demut möchte ich danken 

denn ich geriet so arg ins Schwanken 

Mein Selbst hielt mich am seidnen Faden 

Es hat mir soviel aufgeladen 

doch nur soviel bis ich versteh 

dass ich auf eigenen Beinen steh 

Und nur soviel bis ich begreife 

Dass ich durch meine Leiden reife đŸŒč

(Brigitte Hilscher)


Dunkel 

Kein Lichtstrahl dringt in meine Seele 

ein WĂŒrgen geht mir an die Kehle 

Verzweiflung mach sich in mir breit 

Hab kein GefĂŒhl fĂŒr Raum und Zeit

Die Angst beherrscht mein ganzes Tun 

Und kein Moment gegönnt zum ruhn 

Unruhig getrieben hin und her 

selbst Denken ist unendlich schwer 

Ich spĂŒr mich nur unendlich klein

möcht doch so gerne wieder „ Sein“

fĂŒr dieses Sein find ich kein Wort

als Mensch bin ich schon so lang fort 

Verzweifelt such ich alle Tage 

hab nur die Angst als Daseinsfrage 

Wie eine Elendskreatur 

Wo find ich meinen Frieden nur 

Die Stimme klingt wie eingefroren 

als hÀtte man mich nie geboren 

Ich bin ganz außer Rand und Band 

Vielleicht verlier ich den Verstand 

Ich merke wie mein Körper bebt 

als hÀtt ich vorher nie gelebt 

Unendlich mĂŒd komm nie zur Ruh 

und mach auch nachts kein Aug mehr zu

Denn Panik die beherrscht mein Leben

Werd ich mir wieder Freiheit geben ?

Nur KÀlte strömt aus meinem Herz 

tief drin quÀlt mich ein Endlosschmerz 

Bin mir so fremd bin nicht in mir

vielleicht bin ich schon nicht menr hier 

Gedanken jagen hin und her

und finden keine Ordnung mehr 

Umringt von einer kalten Mauer ein Frösteln wie Novemberschauer

Kein Mensch bleibt davon unberĂŒhrt 

als hĂ€tte man mich vorgefĂŒhrt 

So bloßgestellt so nackt und klein 

wie lange wohl muss dass so sein 

Wo ist die Freude wo das GlĂŒck und seis doch nur ein kleines StĂŒck 

Möcht Atmen nur ein Hauch von Leben 

dem Dasein wieder Sinn eingeben 

Bizarr bin ich gar nicht real selbst atmen wird fĂŒr mich zur Qual 

Ja selbst das Ticken einer  Uhr empfind ich als Bedrohnung nur 

So trostlos sind meine Gedanken und reguliert 

durch tausend Schranken 

Ein Schauer macht sich in mir breit 

ich stehe außerhalb der Zeit 

Vielleicht nĂŒtzt es zu hinterfragen was will mir dieser Zustand sagen 

Was schnĂŒrt mir so die Kehle zu macht mich so trostlos immerzu 

Wen klag ich an was ist passiert dass Leben nicht menr möglich wird 

Doch noch nicht mal zu End gedacht 

Werd ich schon wieder ausgelacht

 der Feind mir noch ins Auge blickt 

Ich werd ganz schnell zurecht gerĂŒckt 

Drum lasst mich bitte nie allein 

Ich darf bei Euch um Hilfe schreien 

beurlaubt von der Gegenwart versuch ich einen neuen Start 

Ganz langsam und nur Schritt fĂŒr Schritt 

nahm mich das Leben wieder mit 

Hat mich umarmt nichts war verloren 

Ich wurd ein zweites Mal geboren 

                                Brigitte Hilscher